Arbeitsgemeinschaft von
Frauengruppen und
engagierten Bürgerinnen
im Kreis Minden-Lübbecke

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Sabine Hauptmeier, langjährige Vorsitzende der AG Frauen, legte jetzt in der diesjährigen Mitgliederversammlung ihr Amt nieder. Die Arbeitsgemeinschaft von Frauengruppen und engagierten Bürgerinnen im Kreis Minden-Lübbecke existiert seit über 60 Jahren. Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Frauen, Frauenorganisationen und –gruppen und verfolgt gemeinsame politische Interessen in der Öffentlichkeit. Sie arbeitet überparteilich und überkonfessionell. „Nach 10 Jahren als Vorsitzende möchte ich meinen Schwerpunkt jetzt auf das kulturelle Leben verstärken“, so Sabine Hauptmeier in ihrem Rückblick auf die geleistete Arbeit in dieser Zeit. Schon viele Jahre vor ihrer Wahl zur Vorsitzenden war sie in der Arbeitsgemeinschaft und als Vorstandsmitglied aktiv. So entwickelte sie das neue Leitbild der AG Frauen mit. In ihrer Zeit als Vorsitzende fallen wichtige Initiativen, Aktionen und Veranstaltungen.  Es sollen hier nur einige wenige genannt werden:

  • So die Diskussionsveranstaltungen „Damenwahl“ mit Bewerberinnen und Bewerbern vor Bundestags- oder Landtagswahlen.
  • Verschiedene Aktionen gegen die Schließung des Frauenhauses in Minden 2022 gehörten dazu wie auch
  • eine Demo für „Respekt für Frauen in der Öffentlichkeit“ und
  • weitere Aktivitäten in Kooperation mit anderen Frauengruppen.
  • Als herausragend ist die fünfteilige Veranstaltungsreihe zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ mit einer stark besuchten Festveranstaltung 2018/19 zu nennen.
  • In diesem Zusammenhang wurde die AG Frauen für die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb um den Marie Juchacz Preis der SPD- Bundestagsfraktion mit einer Urkunde ausgezeichnet.
  • 2021 wurde das 60- jährige Jubiläum der AG Frauen gefeiert.
  • Themen wie Frauen in Führung, Finanzen, Rente und Gleichstellung lagen ihr besonders am Herzen.
  • Dazu zählten auch die Reisen in die Kulturhauptstädte Europas.

Mit viel Beifall und kleinen Geschenken wurde die Vorsitzende von den Mitgliedern verabschiedet. Ihre Stellvertreterin Sabine Häderle dankte ihr für ihr Engagement. „Du warst immer im Interesse von Frauen aktiv und hast wichtige Impulse für unsere Arbeit gesetzt.“ Als besondere Stärke der scheidenden Vorsitzenden betonte sie deren vielseitige Vernetzung. „Das hat uns vieles erleichtert.“ Ganz scheidet Sabine Hauptmeier aber nicht aus dem Vorstand aus. Sie will als Beisitzerin weitermachen und auch in Zukunft ihre Erfahrung einbringen.

Insgesamt gab es bei den Neuwahlen einige Veränderungen im Vorstand. Als Nachfolgerin von Sabine Hauptmeier wurde Sabine Häderle gewählt. Sie war bisher schon als Stellvertreterin aktiv. Angelika Schiebel und Andrea Fröhlich übernehmen das Amt der Stellvertreterin. Imina Ibrügger bleibt Kassenwartin, Traudl Strohm-Katzer übernimmt weiterhin die Schriftführung. Als Beisitzerinnen sind neben Sabine Hauptmeier Schwester Andrea Brewitt und Efstathia Pappa gewählt.

Inhaltlich soll dieses Jahr das Thema „Pflege und Care-Arbeit“ im Mittelpunkt stehen. Sabine Häderle wies dabei besonders auf die Veranstaltung „Vor allem Frauensache? Ursachen und Folgen der Ungleichverteilung von Sorgearbeit“ mit Prof. Alexandra Scheele von der Universität Bielefeld hin. Die Veranstaltung findet am 2.6., um 19.00 Uhr, im Hansehaus in Minden statt.

 

Foto: v.l. Imina Ibrügger, Angelika Schiebel, Traudel Strohm-Katzer, die neue Vorsitzende Sabine Häderle, Efstathia Pappas, Andrea Fröhlich und Schwester Andrea Brewitt, rechts die scheidende Vorsitzende Sabine Hauptmeier.

Text: S. Häderle / Foto: Ch. Amshoff April 2026